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Feminismus und der Kampf für Klimagerechtigkeit

Feminist*innen und Aktivist*innen im Gespräch

Ein Radiobeitrag von Fem FM des FF*GZ Stuttgart im Freien Radio Stuttgart in der Reihe Radioschauen

 

Hier könnt ihr die Sendung vom 18.Oktober nachhören:
Teil 1

 

Teil 2

 

Teil 3

 

Was haben Feminismus, ein wertschätzender Umgang mit dem weiblichen Körper, der Menstruation und Fruchtbarkeit zu tun mit dem Kampf gegen den Klimawandel und der Vergiftung unserer Welt durch Glyphosat. Und warum braucht es ein Ende des patriarchalen Kapitalismus, der zwangsläufig Krieg, Hunger Elend und immer mehr Menschen auf der Flucht schafft, da in seiner Logik nur Gewinnmaximierung zählt?

 

Sehr viel, finden die Teilnehmer*innen der Sendung von FemFM des FF*GZ Stuttgart vom 18.10.2020 im Freien Radio/ Radioschauen.

 

In der Sendung sprechen Charlotte, Anju und Felicia von Fridays For Future, Sabrina Schrey, Musikerin und Künstlerin, Bettina Kowalski, Künstlerin und Reisende, Dr. Anne-Katrin Ziebandt, Humanbiologin und Heilpraktikerin für Traditionelle Chinesische Medizin, Shammi Shing, Filmemacher (Women’s Voice – India’s Choice), Michael Rössler von der Kooperative Longo Mai in Südfrankreich und Mitherausgeber der Broschüre „Das Monsanto-Tribunal“ und Doris Braune, FF*GZ-Mitfrau, Heilpraktikerin und Autorin, darüber, warum wir einen anderen Umgang mit den Ressourcen dieses Planeten und seinen Lebewesen brauchen. Und das heute und nicht morgen.

 

Während die ganze Menschheit aktuell erlebt, wie eine Pandemie das bisherige Leben durcheinanderbringt, muss die Frage gestellt werden: Wie kann es zu einer solchen Pandemie kommen? Welche Lehren ziehen wir daraus?

 

Schon jetzt ist klar, dass die Zerstörung noch intakter Ökoregionen wie Regen- und Urwälder nicht nur den Klimawandel weiter beschleunigt, sondern auch Menschen in Kontakt mit bisher unbekannten Erregern bringt. So wie es jetzt der Fall ist mit dem Virus Sars-CoV-2. Es ist höchste Zeit, über ein Wirtschaftssystem zu reden, in dem jährlich über 40 Millionen männliche Küken in Deutschland gleich nach dem Schlüpfen geschreddert werden, nur weil es profitabel ist. Wir müssen darüber reden, dass – angeblich um neue Heilmittel zu finden – Tiere bei grausamen Medizinversuchen leiden müssen. Wir müssen darüber sprechen, dass die zunehmende Unfruchtbarkeit der Menschen und der Anstieg von Krebserkrankungen durch die massenweise in die Welt gebrachten Pestizide wie Glyphosat und andere Umweltchemikalien massiv mitverursacht werden. Und wir müssen darüber sprechen, dass die traditionellen Heilpflanzen weltweit von den großen Pharmafirmen durch Patentierung geraubt werden. Der Kapitalismus eignet sich alles und jede*n an und macht sie zu Ware! Der Eingriff in die Keimbahnen von Pflanze, Tier und Menschen hat längst begonnen.

 

Ganz besonders wollen wir darüber reden, dass Feminismus und Antirassismus untrennbar zusammengehören. All diese Katastrophen, die die Herrschaft des patriarchalen Kapitalismus verursachen – wie aktuell das Elend der Geflüchteten in Moria – treffen den größten Teil der Menschen in Afrika, Asien, Lateinamerika in extremer Weise und Rassismus und Sexismus sind seine Werkzeuge.

 

Feminismus, Antirassismus, Antifaschismus und ein respektvoller Umgang mit den planetaren Ressourcen und all seinen Lebewesen gehören zusammen.