Das Feministische Frauen*gesundheitszentrum Stuttgart e.V. – kurz FF*GZ – ist ein gemeinnütziger Verein, der sich mit Themen rund um Feminismus, Körper, Gesundheit und Sexualität auseinandersetzt.


Wusstest Du, dass es das Jungfernhäutchen gar nicht gibt?

Oder dass nicht alle Frauen* eine Vulva haben?

Und weißt Du eigentlich, was genau die Pille mit deinem Körper macht?


Wir wollen durch gemeinsame Gespräche aufklären, mehr über unsere Körper erfahren und fragen uns, was es überhaupt bedeutet, Frau* zu sein. Wir setzen uns für eine Gesellschaft ein, die Liebe, Geschlecht und Sex ohne Zuschreibungen lebt.

Consent Culture

22. Juni 2020, verfasst von Paula

Die Begriffe consent und consent culture prägen seit einigen Jahren feministische Diskurse, hauptsächlich im englischsprachigen Raum. Aber auch innerhalb europäischer feministischer Perspektiven halten Ideen und Analysen zunehmend Einzug, die sich mit der Dekonstruktion von rape culture und Gewalt an Frauen, trans*, nicht-binären und queeren Personen auseinandersetzen.
Was genau wird aber nun unter diesen Begriffen verhandelt? Worum geht es den Beteiligten? Welche Perspektiven auf gesellschaftliche Strukturen und welche Ansprüche an gesellschaftliches Miteinander liegen dem zugrunde? Ist Konsens schon gegeben, wenn die andere Person sich nicht wehrt? Und geht es „nur“ um einvernehmlichen Sex?

Good news in strange times! (Bewerbungsfrist abgelaufen!)

29. April 2020, verfasst von Juliane

Wir suchen eine*n Mitarbeiter*in für Verwaltungsaufgaben.

 

Anfang des Jahres erhielten wir die erfreuliche Nachricht, dass der Gemeinderat eine städtische Förderung fürs FF*GZ bewilligt hat. Das heißt, für die kommenden zwei Jahre wurden uns die Übernahme der Mietkosten für unsere Vereinsräume sowie eine halbe Verwaltungsstelle zugesagt. Das bringt eine immense Erleichterung für unsere Arbeit und eine große Wertschätzung der Arbeit unserer Vorgängerinnen seit 1986, die bisher rein ehrenamtlich war. Es ist uns eine große Freude, nun die Stellenausschreibung zu veröffentlichen.

Solidarität #jetzterstrecht

16. April 2020, verfasst von Juliane

Auch für uns bedeutet die aktuelle Krise, dass unsere Räumlichkeiten geschlossen bleiben und unsere Präsenz-Veranstaltungen ausfallen. Teilweise werden wir unsere Tender Tuesdays durch Live-Streams ersetzen können – dazu halten wir euch hier über den Veranstaltungskalender sowie auf unseren Social-Media-Kanälen auf dem Laufenden.

Während also unsere Möglichkeiten stark eingeschränkt sind, ist unsere Arbeit jetzt eigentlich nötiger denn je. Denn Frauen* sind von der aktuellen Lage besonders betroffen: Einerseits sind die ökonomischen Folgen verheerend, die Arbeitsbedingungen in den systemrelevanten Berufen teilweise untragbar und andererseits sind Frauen* in der gegenwärtigen Isolation noch stärker als sonst von häuslicher Gewalt bedroht. Auch ist der ohnehin nicht zufriedenstellende Zugang zu Schwangerschaftsabbrüchen aktuell zusätzlich erschwert.

Unsere Freund*innen vom „Aktionsbündnis 8. März“ rufen für den 18.4. einen Aktionstag zur Frauen*solidarität aus, bei dem wir uns anschließen.

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