Festival

 

WE ALL CAME OUT OF A PUSSY #3

Wusstet ihr,
 
… dass ihr erst seit 2020 auf Tampons keine Luxus-Mehrwertsteuer mehr zahlt?
 
… dass eine Ärztin 2017 in Deutschland wegen Werbung für Abtreibung verurteilt wurde?
 
… dass Männer Feministen sein können?
 

Diskutieren, informieren, enttabuisieren: In der dritten Festivalausgabe von „We all Came out of a Pussy“ zeigen das FF*GZ und zahlreiche Akteur*innen, dass Feminismus kein reines Frauenthema, sondern ein gesamtgesellschaftliches und globales Anliegen ist, das kontinuierlich verteidigt und neu gedacht werden muss.
 
Vom 7. September bis 6. Oktober erwarten euch einen Mondzyklus lang über 30 analoge und digitale Workshops, Filme, Diskussionen & Performances in und um Stuttgart.

 

Das Festival findet in Kooperation mit der Heinrich Böll Stiftung Baden-Württemberg und mit freundlicher Unterstützung des BMFSFJ im Rahmen des Förderprogrammes „Demokratie leben!“, der Glücksspirale, des Bezirksbeirats Stadtmitte, des Forums der Kulturen und des Württembergischen Kunstvereins statt.

 

Da es aufgrund der Corona-Pandemie kurzfristig zu Programmänderungen kommen kann, finden sich aktuelle Informationen zu den jeweiligen Veranstaltungen sowie die Zugänge zu den digitalen Events in unserem Veranstaltungskalender.

 

Bitte beachtet, dass die Teilnahme an Präsenzveranstaltungen nur mit dem zu diesem Zeitpunkt von der dann gültigen Corona-Verordnung vorgeschriebenen Nachweis möglich ist.

 

Hinweis zur Sprache: Wenn wir (FF*GZ) in den Veranstaltungsbeschreibungen von „Frauen“ sprechen, sind damit alle Frauen gemeint, sowohl cis als auch trans Frauen. Die meisten Veranstaltungen des Festivalprogramms richten sich an Menschen aller Geschlechter, einzelne Veranstaltungen sind nur für bestimmte Gruppen geöffnet, die jeweils in der Beschreibung angegeben sind.

 

Cis = Menschen, deren Geschlecht mit dem bei der Geburt zugeschriebenen übereinstimmt

 
Trans = Menschen, deren Geschlecht nicht mit dem bei der Geburt zugeschriebenen übereinstimmt

 

An den Programmpunkten des Festivals sind unterschiedliche Akteur*innen beteiligt. Die Veranstaltungsbeschreibungen unserer Kooperationspartner*innen sind daher teilweise sprachlich unterschiedlich gestaltet, z.B. was die Verwendung des Gendersternchens betrifft.

 

Festivaltermine
22.09., 20:00

Feministischer Filmmittwoch: „The Clitoris“ & „Female Pleasure“



Filmvorführung

Fünf mutige, kluge und selbstbestimmte Frauen stehen im Zentrum von Barbara Millers Dokumentarfilm #FEMALEPLEASURE. Sie brechen das Tabu des Schweigens und der Scham, das ihnen die Gesellschaft oder ihre religiösen Gemeinschaften mit ihren archaisch-patriarchalen Strukturen auferlegen. Mit einer unfassbaren positiven Energie und aller Kraft setzen sich Deborah Feldman, Leyla Hussein, Rokudenashiko, Doris Wagner und Vithika Yadav für sexuelle Aufklärung und Selbstbestimmung aller Frauen ein, hinweg über jedwede gesellschaftliche sowie religiöse Normen und Schranken. Dafür zahlen sie einen hohen Preis – sie werden öffentlich diffamiert, verfolgt und bedroht, von ihrem ehemaligen Umfeld werden sie verstoßen und von Religionsführern und fanatischen Gläubigen sogar mit dem Tod bedroht.

Als Vorfilm zeigen wir die kurze Animation "Le Clitoris" von Lori Malépart-Traversy.

Diese Veranstaltung richtet sich an Menschen aller Geschlechter und ist kostenlos. Pandemiebedingt ist die Teilnahme nur mit dem zu diesem Zeitpunkt von der dann gültigen Corona-Verordnung vorgeschriebenen Nachweis möglich.

Die Filmvorführung findet im Shared Space #Parkseite des Württembergischen Kunstvereins statt. Der Ort ist überdacht, aber open-air, zieht euch daher warm an und/oder bringt eine Decke mit.
Wo:
Württembergischer Kunstverein, Schlossplatz 2, 70173 Stuttgart
23.09., 19:30

Digital: „The cats are calling you out“ – Aktivismus gegen sexuelle Belästigung im Gespräch



Catcalls of Stuttgart laden ein zu einer moderierten Gesprächsrunde mit Aktivist*innen von Chalk Back Deutschland.

Zugang zur Veranstaltung hier.

Zugriffscode: 2734 905 6153 // Meeting Passwort: FF*GZxCCOS
Wo:
Digital via Webex
Weitere Infos:
24.09., 12:00

FF*GZ beim Globalen Klimastreik von FFF



Haltet Ausschau nach unserem Banner und schließt euch an, um mit dem FF*GZ am Demozug und der anschließenden Kundgebung (13 Uhr, Oberer Schloßgarten) teilzunehmen.

Aufruf von Fridays for Future zum globalen Klimastreik am 24.09. in Stuttgart:

Wir rufen jede Person - egal ob alt oder jung, schon engagiert oder nicht und egal welchen Hintergrunds dazu auf, sich am 24. September dem globalen Klimastreik von Fridays for Future anzuschließen und so für Klimagerechtigkeit einzustehen - in Stuttgart und überall sonst. Das Motto der deutschlandweiten Demonstrationen lautet “Alle fürs Klima” - immer mehr Akteure aus allen Bereichen zeigen, dass Klimaschutz gesamtgesellschaftliches Interesse und das jeder und jedes Einzelnen ist.

Wenn der nötige Klimaschutz gemeinsam gestaltet wird, profitieren wir alle davon - Klimaschutz ist in erster Linie Menschenschutz. Er ermöglicht eine stabile Wirtschaft, langfristige Freiheit, Versorgungs- und Planungssicherheit, Gesundheit, Gerechtigkeit, ein gutes Leben für alle, erhält unsere Lebensgrundlagen und macht uns zum Vorreiterland.

Die Klimakrise und ihre katastrophalen Auswirkungen sind schon bei uns angelangt. Der neue IPCC-Bericht, der alle aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse zum Klimawandel zusammenfasst, verdeutlicht die Dringlichkeit der Lage erneut. Dementsprechend stehen immer mehr Menschen für angemessen konsequente Maßnahmen ein. Trotz all dem haben die Entscheidungsträger die bekannten Lösungen noch nicht umgesetzt.

Das müssen, wollen und können wir ändern! Die letzten Jahre hat die Klimabewegung gezeigt, dass wir mit immer mehr verschiedenen Menschen immer mehr bewirken können. Mit Euch - mit #AlleFürsKlima können wir also unserem Ziel einer gesicherten Zukunft deutlich näher kommen. Daher rufen wir selbstverständlich jede und jeden Einzelnen dazu auf, sich an den Protesten am 24. September 2021 zu beteiligen.

Der Streik findet zudem zwei Tage vor der Bundestagswahl statt. Sie wird häufig als “Jahrhundertwahl” bezeichnet, da diese Legislaturperiode darüber entscheidet, ob wir es schaffen, die notwendigen Maßnahmen in die Wege zu leiten. Unabhängig vom Wahlergebnis liegt es in der Verantwortung und Pflicht jeder Regierung, dafür zu sorgen, dass Deutschland ein 1,5°C-konformes CO2-Budget einhält und so und so ein Eskalieren der Klimakrise verhindert. Mit unserem gesellschaftlich breiten Protest bewegen wir alle politischen Akteure und Entscheidungsträger zu mehr Klimaschutz.

Wir rufen alle aus Stuttgart und Umgebung dazu auf, sich an der Demonstration von Fridays for Future am 24.09. zu beteiligen.

Um 12 Uhr beginnt im Stadtgarten ein Demozug.

Ab 13 Uhr gibt es dann im Oberen Schlossgarten ein Klimagerechtigkeitsfestival mit Kundgebung, Musik und Raum für Kreativität und Diskussionen.

Wir sind #AlleFürsKlima
Wo:
Stadtgarten Stuttgart
24.09., 15:00

Workshop: Females Un-Covered



Tanzworkshop mit Heidi Rehse

In diesem Workshop der Salamaleque Dance Company können die Teilnehmerinnen dem Verhältnis zu ihrem eigenen Körper auf die Spur kommen. Mit Elementen aus Tanz, Tanzthe-rapie, Anti-Bias Arbeit und Theaterübungen werden neue Erkenntnisse gewonnen. Bitte bequeme Kleidung zum Tanzen und Bewegen mitbringen, Yogamatte, Handtuch o.ä.

Diese Veranstaltung richtet sich an Frauen und ist kostenlos. Pandemiebedingt ist die Teilnahme nur mit dem zu diesem Zeitpunkt von der dann gültigen Corona-Verordnung vorgeschriebenen Nachweis und nur mit Anmeldung möglich: salamaleque@gmx.de

Fotocredits: Afroditi Festa
Wo:
Treffpunkt Rotebühlplatz, Rotebühlpl. 28, 70173 Stuttgart
25.09., 14:30

Kundgebung zum Safe Abortion Day & zur Abschaffung des Paragraphen 218



Kundgebung zum Safe Abortion Day & zur Abschaffung des Paragraphen 218

Das Stuttgarter Bündnis Pro Choice lädt am Samstag Nachmittag auf den Schillerplatz ein und bietet Informationen rund um das Thema Schwangerschaftsabbruch zum Hören, zum Lesen und um sich zu informieren und zu diskutieren.

Die wichtigste rechtliche Forderung ist, dass Schwangerschaftsabbrüche in der Gesundheitsgesetzgebung und nicht im Strafgesetzbuch geregelt werden sollen - mindestens genauso wichtig ist aber, dass wir als Gesellschaft denjenigen, die eine Schwangerschaft abbrechen, unterstützend zur Seite stehen, und nicht durch Schweigen und Tabuisierung den Umgang damit schwerer als nötig machen. Deshalb ist es gleich ein ganzes Bündel an Forderungen, die von Aufklärung und kostenfreier Verhütung bis zur Abschaffung des Paragraphen 218 und 219a gehen. Informiert euch, und tragt euren Teil dazu bei, dass dieses Tabu nicht bestehen bleibt!

Diese Veranstaltung richtet sich an Menschen aller Geschlechter und ist kostenlos. Pandemiebedingt ist die Teilnahme nur mit dem zu diesem Zeitpunkt von der dann gültigen Corona-Verordnung vorgeschriebenen Nachweis möglich.
Wo:
Treffpunkt Schillerplatz
25.09., 15:00

#ichbinkeinfreier – was soll das Ganze!?



Input und Austausch zum Thema Prostitution.

Die Initiative für Sexualität auf Augenhöhe soll Männer ermuntern, sich von sexistischen Verhaltensmustern zu emanzipieren, da die veralteten patriarchalen Machtstrukturen in der Sexualität sind nirgends so gut erhalten wie in der Prostitution und Pornografie.

Diese Veranstaltung richtet sich an Menschen aller Geschlechter und ist kostenlos. Pandemiebedingt ist die Teilnahme nur mit dem zu diesem Zeitpunkt von der dann gültigen Corona-Verordnung vorgeschriebenen Nachweis und mit Anmeldung (bis 24.9.) möglich: mail@ffgzstuttgart.de
Wo:
Theater Rampe, Filderstraße 47, 70180 Stuttgart
25.09., 17:00

Tanztheater: Females Un-Covered



TanzTheater by Heidi Rehse

Die Tänzerinnen und ein Tänzer der Salamaleque Dance Company/Dancers across Borders setzen sich mit Schönheitsidealen, Erwartungen und Anforderungen an Frauen auseinander. Obwohl schon vielfach behandelt, behält dieses Thema doch stets seine Brisanz und Aktualität und wird von der Company in einer Komposition aus Tanzperformance, Videoinstallationen und vertonter Lyrik zu einer spannenden Inszenierung umgewandelt.

Diese Veranstaltung richtet sich an Menschen aller Geschlechter und ist kostenlos. Pandemiebedingt ist die Teilnahme nur mit dem zu diesem Zeitpunkt von der dann gültigen Corona-Verordnung vorgeschriebenen Nachweis und nur mit Anmeldung möglich: salamaleque@gmx.de

Fotocredits: Afroditi Festa
Wo:
Stadtteilhaus Mitte, Christophstraße 34, 70180 Stuttgart
25.09., 18:00

Care trans_formieren



Online-Vortrag von Francis Seeck

Wie wird Care jenseits heteronormativer Zweigeschlechtlichkeit entworfen? Wie werden Fürsorge und Selbstsorge in nicht-binären und trans Räumen organisiert und gelebt – abseits medizinischer und familiärer Versorgungskontexte? Dazu gibt es bislang kaum Forschung. Francis Seeck wendet sich dieser Leerstelle zu und interviewte und begleitete Personen, die Sorgearbeit für andere trans und nicht-binäre Personen leisten.

Die ethnographische Studie vertieft das Verständnis des komplexen Verhältnisses von Gender und Care. Zudem macht sie auf die Bedeutung der Kategorie Klasse in Sorgebeziehungen aufmerksam. Sie zeigt, wie Klassenunterschiede und Klassismus den Zugang zu Für_Sorge erschweren, sodass in den Zonen der Prekarität aber auch neue Formen der Fürsorge entstehen. Die hier entwickelte Forschungsstrategie der Sorgenden Ethnographie ermöglicht, Care-Praktiken als zentralen Bestandteil ethnographischer Forschung produktiv zu machen.

Francis Seeck ist Kulturanthropolog*in, Geschlechterforscher*in und Antidiskriminierungstrainer*in. Aktuell lehrt Francis als Vertretungsprofessor*in für Sozialarbeitswissenschaft an der Hochschule Neubrandenburg. Im Rahmen der Dissertation an der HU Berlin hat Francis eine ethnographische Studie zu trans und nicht-binärer Sorgearbeit durchgeführt.

Die vom DemoZ Ludwigsburg organisierte Veranstaltung richtet sich an Menschen aller Geschlechter und ist kostenlos.
25.09., 20:00

All the silent ladies all the silent ladies now put your hands up



Theaterperformance der silent ladies_

Eine Theaterperformance über Frauen, die nicht mehr schweigen, Barbies und Feminismus. In „All the silent ladies all the silent ladies now put your hands up” (Text von Laura Naumann) fangen Frauen*, die sonst geschwiegen haben, an zu sprechen. Es geht um Sexismus und sexuellen Missbrauch an Frauen*. Statt dem ohnehin deutlich intendierten „Nein“, kommentieren sie diese Unterdrückungsszenarien mit einem immer wiederkehrenden „Hää?“. Die genannten Gewaltszenarien werden nicht an den Schauspielerinnen reproduziert, sondern mit Hilfe von Barbiehaus, Barbie- Puppen und Live-Kamera nachgeahmt und humoristisch gebrochen. Eine eigens geschriebene Sexualkunde-Show rund um Vulva, Vagina und Klitoris führt zur nötigen Selbstermächtigung der Frauen*.

Die silent ladies_sind ein feministisches Theaterkollektiv, bestehend aus Luise Leschik und Marie Sophie Rautenberg, welches sich in Stuttgart gegründet hat. Mit ihren performativen Theaterstücken wollen sie auf Missverhältnisse zwischen Geschlechtern aufmerksam ma-chen, patriarchal-geprägte Strukturen hinterfragen und aufbrechen. Die silent ladies_ suchen nach neuen Wegen, um sich und andere zu empowern. Daher sind die silent ladies_ NOT silent.

Diese Veranstaltung richtet sich an Menschen aller Geschlechter. Pandemiebedingt ist die Teilnahme nur mit dem zu diesem Zeitpunkt von der dann gültigen Corona-Verordnung vorgeschriebenen Nachweis und mit Anmeldung möglich: mail@silentladies.de

Fotocredits: Sebastian Schneider
Wo:
Theater Rampe, Filderstraße 47, 70180 Stuttgart
26.09., 11:00

DI*Y *your feminist festival



Workshop von Nachtsicht e.V.

HANDS-ON! Wie werden kollektive Träume wahr? In 4 Stunden kuratieren wir ein imaginäres Mikrofestival. Dabei setzen wir uns mit den Potentialen und Herausforderungen intersektional-feministischer Selbstorganisation auseinander und stellen das Festival Line-Up unserer Träume zusammen. Über Genregrenzen hinweg zeigen wir uns gegenseitig, was uns berührt, ermutigt und zu denken gibt. Wir freuen uns sehr auf alte und neue Zusammenkünfte.

Diese Veranstaltung richtet sich an Menschen aller Geschlechter und ist kostenlos. Pandemiebedingt ist die Teilnahme nur mit dem zu diesem Zeitpunkt von der dann gültigen Corona-Verordnung vorgeschriebenen Nachweis und mit Anmeldung bis 22.9. möglich: info@nachtsichtfestival.de
Wo:
Kernerstr. 31, 70182 Stuttgart
26.09., 16:00

Stuttgarter HeXenweg von Pia Lanzinger & Jasmin Schädler



Eine inszenierte Reise zu alten und neuen Motiven des Hexentums

Im Begriff der Hexe begegnen sich historische Phantasmen und aktuelle Strömungen. Gemeinsam nehmen wir die Spur der Hexen auf und suchen nach deren widerständigem Potential. Wir betrachten verschiedene Adaptionen des Hexenbildes, auch im Hinblick darauf, inwiefern sie bedenkliche Stereotypen wiederholen. An besonderen Stellen der Stadt lernen wir Akteurinnen kennen, die eigene Zugänge dazu gefunden haben und zur Diskussion stellen. So kommen auf dieser Entdeckungsreise wissenschaftliche, popkulturelle und lebenspraktische Ansätze zusammen und lenken unseren Blick auf ein vielgestaltiges und ideenreiches Hexengebiet.

Diese Veranstaltung richtet sich an Menschen aller Geschlechter. Pandemiebedingt ist die begrenzte Teilnahme(20 TN) nur mit dem zu diesem Zeitpunkt von der dann gültigen Corona-Verordnung vorgeschriebenen Nachweis möglich. Mehr Infos und Anmeldung: stuttgarterhexenweg.eventbrite.de
Wo:
Information erfolgt bei Anmeldung
26.09., 20:00

All the silent ladies all the silent ladies now put your hands up



Theaterperformance der silent ladies_

Eine Theaterperformance über Frauen, die nicht mehr schweigen, Barbies und Feminismus. In „All the silent ladies all the silent ladies now put your hands up” (Text von Laura Naumann) fangen Frauen*, die sonst geschwiegen haben, an zu sprechen. Es geht um Sexismus und sexuellen Missbrauch an Frauen*. Statt dem ohnehin deutlich intendierten „Nein“, kommentieren sie diese Unterdrückungsszenarien mit einem immer wiederkehrenden „Hää?“. Die genannten Gewaltszenarien werden nicht an den Schauspielerinnen repro-duziert, sondern mit Hilfe von Barbiehaus, Barbie- Puppen und Live-Kamera nachgeahmt und humoristisch gebrochen. Eine eigens geschriebene Sexualkunde-Show rund um Vulva, Vagina und Klitoris führt zur nötigen Selbstermächtigung der Frauen*.

Die silent ladies_sind ein feministisches Theaterkollektiv, bestehend aus Luise Leschik und Marie Sophie Rautenberg, welches sich in Stuttgart gegründet hat. Mit ihren performativen Theaterstücken wollen sie auf Missverhältnisse zwischen Geschlechtern aufmerksam ma-chen, patriarchal-geprägte Strukturen hinterfragen und aufbrechen. Die silent ladies_ suchen nach neuen Wegen, um sich und andere zu empowern. Daher sind die silent ladies_ NOT silent.

Diese Veranstaltung richtet sich an Menschen aller Geschlechter. Pandemiebedingt ist die Teilnahme nur mit dem zu diesem Zeitpunkt von der dann gültigen Corona-Verordnung vorgeschriebenen Nachweis und mit Anmeldung möglich: mail@silentladies.de

Fotocredits: Sebastian Schneider
Wo:
Theater Rampe, Filderstraße 47, 70180 Stuttgart
28.09., 10:00

Interkulturelles Frauenfrühstück zum Thema Muttersein



Austausch & Gespräch

Jeden Dienstag wird im Mütterzentrum mit viel Liebe und Elan ein Frühstückstisch für Frauen von Frauen mit unterschiedlichen Flucht und Migrationserfahrungen gedeckt. Über den eigenen Tellerrand und unterschiedliche Kulturen hinweg möchten sie mit den anwesenden Frauen ins Gespräch kommen. Die Kinder sind natürlich mit dabei und werden liebevoll betreut.

Diese Veranstaltung richtet sich an Frauen und ist kostenlos. Pandemiebedingt ist die Teilnahme nur mit dem zu diesem Zeitpunkt von der dann gültigen Corona-Verordnung vorgeschriebenen Nachweis und nur mit Anmeldung bis 24.9. möglich: info@mueze-stuttgart.de
Wo:
MüZe Süd e.V. Gebrüder-Schmid-Weg 13, 70199 Stuttgart
28.09., 20:30

Digitaler 100% Mensch-Talk: Reproduktive Rechte/Schwangerschaftsabbrüche



Digitale Gesprächsrunde

Das FF*GZ und 100% Mensch im mit Aktivist*innen des Pro Choice Bündnisses Stuttgart.

Blick nach Polen: Reproduktive Rechte/Schwangerschaftsabbrüche

Das angekündigte Gespräch mit Joanna Maria Stolarek von der Heinrich Böll Stiftung in Warschau muss leider verschoben werden. Im Januar hatten wir die Möglichkeit, im Rahmen unserer Radiosendung FEM FM im Freien Radio Stuttgart mit ihr ein Interview zu machen. Dies könnt ihr hier nachhören.

Diese Veranstaltung richtet sich an Menschen aller Geschlechter und ist kostenlos.
Wo:
Online via Facebook & Youtube
29.09., 16:00

Stuttgarter HeXenweg von Pia Lanzinger & Jasmin Schädler



Eine inszenierte Reise zu alten und neuen Motiven des Hexentums

Im Begriff der Hexe begegnen sich historische Phantasmen und aktuelle Strömungen. Gemeinsam nehmen wir die Spur der Hexen auf und suchen nach deren widerständigem Potential. Wir betrachten verschiedene Adaptionen des Hexenbildes, auch im Hinblick darauf, inwiefern sie bedenkliche Stereotypen wiederholen. An besonderen Stellen der Stadt lernen wir Akteurinnen kennen, die eigene Zugänge dazu gefunden haben und zur Diskussion stellen. So kommen auf dieser Entdeckungsreise wissenschaftliche, popkulturelle und lebenspraktische Ansätze zusammen und lenken unseren Blick auf ein vielgestaltiges und ideenreiches Hexengebiet.

Diese Veranstaltung richtet sich an Menschen aller Geschlechter. Pandemiebedingt ist die begrenzte Teilnahme(20 TN) nur mit dem zu diesem Zeitpunkt von der dann gültigen Corona-Verordnung vorgeschriebenen Nachweis möglich. Mehr Infos und Anmeldung: stuttgarterhexenweg.eventbrite.de
Wo:
Information erfolgt bei Anmeldung
29.09., 18:30

Online-Workshop: Fem*izide Teil 1



Workshop und Aktion

Was sind Fem*izide? Welche Strukturen führen zu Fem*iziden? Welche feministischen Widerstandsbewegungen gibt es? Wie ist die Situation in Deutschland und weltweit? Wie ist der juristische und mediale Umgang? Wie können und wollen wir selbst aktiv werden? Gemeinsam wollen wir uns diesen und weiteren Fragen stellen, eigene Denkmuster hinterfragen und uns von aktuellen feministischen Widerstandsbewegungen ermutigen lassen, um selbst aktiv zu werden.

Triggerwarnung: Gewalt, Diskriminierung und Morde gegen Frauen und LINTA* (Lesben, Inter, Nichtbinär, Agender und andere) werden verbal thematisiert. Es wird zu Recherche von Zeitungsartikeln über Fem*izide angeregt. Wir werden aber keine Bilder, die Gewalt darstellen, direkt in den Workshop einbinden.

Die Beschäftigung mit dem Thema kann zu starken Gefühlen wie Wut, Ohnmacht, Trauer, Verzweiflung, Angst führen. Insbesondere wenn Menschen selbst (traumatische) Erfahrungen mit geschlechtsbezogener Gewalt machen mussten. Bitte achtet deshalb gut auf eure Bedürfnisse und Grenzen.

Weitere Termine:

30.9., 18.30 (digital)

2.10., 14 Uhr (Alte Seegrasspinnerei Nürtingen)

Diese Veranstaltung richtet sich an Menschen aller Geschlechter und ist kostenlos. Die digitalen Zugangsdaten werden nach der Anmeldung bis 22.09. verschickt: miika_mensch@riseup.net
Wo:
Online
29.09., 20:00

Feministischer Filmmittwoch: „Der Islam der Frauen“ von Nadja Frenz



Filmvorführung

Kann Feminismus islamisch sein? Die Rolle der Frau im Islam löst immer wieder Kontroversen aus. Ist das Kopftuch wirklich ein klares Zeichen der Unterdrückung? Erlaubt der Koran den Männern, über Frauen zu bestimmen und sie zu schlagen? Steht ein modernes Frauenbild im Gegensatz zu den Texten des Korans? Muss sich eine Frau also entscheiden, ob sie gläubige Muslimin oder selbstbestimmte Feministin sein will?

Im Film kommen Islamwissenschaftlerinnen zu Wort, für die nicht der Islam oder der Koran frauenverachtend sind, sondern bestimmte Interpretationen und patriarchalische Traditionen. Sie setzen sich für eine geschlechtergerechte Auslegung des Koran ein und versuchen, Religion und Feminismus zu verbinden. Frauenrechtlerinnen wie Zineb El Rhazoui, ehemalige Mitarbeiterin von Charlie Hebdo, stehen ihren religiösen Wurzeln dagegen unversöhnlich gegenüber und halten den Islam für nicht reformierbar.

Regisseurin Nadja Frenz taucht in diesen Diskurs ein und liefert überraschende Erkenntnisse – abseits gängiger Vorurteile. Der Islam und die Frauen – eine Beziehung, die nach vielen hundert Jahren männlicher Interpretation neu definiert werden muss.

Diese Veranstaltung richtet sich an Menschen aller Geschlechter und ist kostenlos. Pandemiebedingt ist die Teilnahme nur mit dem Nachweis einer der drei G's (getestet, geimpft oder genesen) und nur mit Anmeldung möglich: mail@ffgzstuttgart.de
Wo:
Werkstatthaus, Gerokstraße 7, 70188 Stuttgart
30.09., 18:30

Online-Workshop: Fem*izide Teil 2



Workshop und Aktion

Was sind Fem*izide? Welche Strukturen führen zu Fem*iziden? Welche feministischen Widerstandsbewegungen gibt es? Wie ist die Situation in Deutschland und weltweit? Wie ist der juristische und mediale Umgang? Wie können und wollen wir selbst aktiv werden? Gemeinsam wollen wir uns diesen und weiteren Fragen stellen, eigene Denkmuster hinterfragen und uns von aktuellen feministischen Widerstandsbewegungen ermutigen lassen, um selbst aktiv zu werden.

Triggerwarnung: Gewalt, Diskriminierung und Morde gegen Frauen und LINTA* (Lesben, Inter, Nichtbinär, Agender und andere) werden verbal thematisiert. Es wird zu Recherche von Zeitungsartikeln über Fem*izide angeregt. Wir werden aber keine Bilder, die Gewalt darstellen, direkt in den Workshop einbinden.

Die Beschäftigung mit dem Thema kann zu starken Gefühlen wie Wut, Ohnmacht, Trauer, Verzweiflung, Angst führen. Insbesondere wenn Menschen selbst (traumatische) Erfahrungen mit geschlechtsbezogener Gewalt machen mussten. Bitte achtet deshalb gut auf eure Bedürfnisse und Grenzen.

Weitere Termine:

29.9., 18.30 (Teil 1, digital)

2.10., 14 Uhr (Teil 3, Präsenz, Alte Seegrasspinnerei Nürtingen)

Diese Veranstaltung richtet sich an Menschen aller Geschlechter und ist kostenlos. Die digitalen Zugangsdaten werden nach der Anmeldung bis 22.09. verschickt: miika_mensch@riseup.net" rel="noopener" target="_blank">miika_mensch@riseup.net
Wo:
Online
30.09., 19:00

Feministischer Feierabend x AiramYoga sweet & easy



Yoga mit Maria

Mitfrau Maria lädt ein zu einem entspannten und entspannenden „AiramYoga sweet&easy”. Eine Feierabendstunde mit Dehn- und Kräftigungsübungen, Wohlgefühl und Freude am eigenen Körper. Mitzubringen sind eine Matte und bequeme Kleidung.

Diese Veranstaltung richtet sich an Frauen und ist kostenlos. Pandemiebedingt ist die Teilnahme nur mit dem zu diesem Zeitpunkt von der dann gültigen Corona-Verordnung vorgeschriebenen Nachweis und nur mit Anmeldung bis 29.9. möglich: mail@ffgzstuttgart.de
Wo:
Kernerstr. 31, 70182 Stuttgart
01.10., 14:00

FF*GZ meets RENEW



Austausch & Gespräch

Ifa-Fellowshipstipendiatin Rinzin berichtet über die Arbeit der bhutaner Organisation RENEW (Respect, Educate, Nurture and Empower Women) und das Leben in Bhutan.

Dieser Nachmittag richtet sich an Menschen aller Geschlechter und ist kostenlos.
Wo:
Online via Zoom
01.10., 16:30

Ankreideaktion von Catcalls of Stuttgart



Aktion im öffentlichen Raum

Mit ihren Ankreideaktionen wollen die Initiatorinnen von Catcalls of Stuttgart auf verbale sexuelle Belästigung aufmerksam machen und durch dieses „Ankreiden” dafür sorgen, dass die täglichen Belästigungen ernst genommen werden. Stellvertretend für die Betroffenen von sexueller Belästigung schreiben sie die sexistischen Sprüche und Bemerkungen, die sie über ihren Instagramaccount mitgeteilt bekommen an den Orten in Stuttgart auf die Straße, an denen sie geschehen sind.

Die Route wird online bekannt gegeben, spontan Entschlossene können dazukommen.
Wo:
Treffpunkt Ostendplatz
02.10., 10:00

Workshop: Fem*izide Teil 3 – Visibility Bike Tour!



Präsenz-Workshop und Aktion

Im dritten Teil des Workshops möchten wir uns am 2. Oktober in Nürtingen, in einem offenen und gemeinschaftlichen Austausch treffen und uns kennenlernen. Dabei kreativ unsere Fahrräder schmücken, sodass wir mit den Rädern mit Glitzer und Glamour, laut und gefährlich, eine „kleine“ Fahrradtour durch die Stadt machen. Wir wollen uns öffentlich Raum nehmen, um auf Fem*izide aufmerksam zu machen, die sonst so oft beschwiegen werden.

Weil wir von den Füßen die auf den Pedalen stehen, bis zum Kopf, der sich dreht, um die Richtung zu ändern, glauben, dass Fahrradfahren uns Allen eine revolutionäre Kraft geben kann. Weil wir uns unsere Wut nicht nehmen lassen oder gegen uns selbst stellen werden. Weil wir wütend sind und deshalb gefährlich! Lasst uns gemeinsam Radeln!

Wir treffen uns um 10 Uhr im Innenhof der Alten Segrasspinnerei Nürtingen zur Fahrradschmückaktion. Von da aus werden wir uns um 12 Uhr auf den Weg machen. Endpunkt unserer Tour wird der Fem*izid Gedenkort am Galgenberg sein.

Also, bringt Eure Fahrräder mit!

Wenn Du kein Fahrrad oder etwas Ähnliches hast, bist du trotzdem willkommen!

Wir werden Dir ein Fahrrad zu Verfügung stellen.

Flosse und Faust, auf die Räder und bis bald!

Diese Veranstaltung richtet sich an Menschen aller Geschlechter und ist kostenlos. Pandemiebedingt ist die Teilnahme nur mit dem zu diesem Zeitpunkt von der dann gültigen Corona-Verordnung vorgeschriebenen Nachweis und mit Anmeldung bis 22.09. möglich: miika_mensch@riseup.net
Wo:
Alte Seegrasspinnerei Nürtingen, Plochinger Str. 14, 72622 Nürtingen
02.10., 11:00

Talk about Schwangerschaftsabbruch



Informativ-künstlerischer Rundgang

Die kritische Medizin Würzburg lädt zu einem informativ-künstlerischen Rundgang zum Thema Schwangerschaftsabbrüche ein. An verschiedenen Stationen besteht die Möglichkeit, sich dem Thema auf unterschiedliche Weise anzunähern: von Informationen zum rechtlichen Rahmen, der Darstellung der internationalen Versorgungslage, über ein Quiz, bis hin zum Kunstwald, der mit queer-feministischer Musik und Lesungen verschiedene ProChoice-Bewegungen darstellt.

Diese Veranstaltung richtet sich an Menschen aller Geschlechter und ist kostenlos. Pandemiebedingt ist die Teilnahme nur mit dem zu diesem Zeitpunkt von der dann gültigen Corona-Verordnung vorgeschriebenen Nachweis möglich.
Wo:
Werkstatthaus, Gerokstr. 7, 70188 Stuttgart
02.10., 16:00

Mein Körper / Mein Schlachtfeld



Theaterstück und anschließende Gesprächsrunde mit HARRIET HOPE

Bodyshaming, was ist das? Das ist Diskriminierung, Beleidigung, Mobbing oder Demütigung von Menschen aufgrund ihres äußeren Erscheinungsbildes. Das Stück beleuchtet dieses Thema, führt es vor und nimmt es ernst. In 70 Minuten wird mit geballter Leidenschaft monologisiert und informiert. Derbe Showeinlagen wechseln sich ab mit sensiblen, performativen Bildern. Kabarettistische Ansagen werden abgelöst von intensiven Schauspielszenen.

Jede*r Betroffene soll sich wiederfinden und gestärkt werden. Ihr seid nicht allein! Schluss mit Bodyshaming. Dieses Stück kann ein Anfang sein.

HARRIET HOPE ist eine freie Theatergruppe, bestehend aus der Schauspielerin Michelle Brubach und der Regisseurin Mimi Schwaiberger. Gegründet wurde HARRIET 2020 in Karls-ruhe. Ihr Ziel ist es, mit verschiedenen Eigenproduktionen zu diversen Themen wie Bodyshaming, Menstruation, Mutterschaft/ Nichtmutterschaft, alt werden/alt sein und Femizid Menschen verschiedener Herkunft, verschiedenen Alters und Geschlechts anzusprechen.

Diese Veranstaltung richtet sich an Menschen aller Geschlechter und ist kostenlos. Pandemiebedingt ist die begrenzte Teilnahme (25 Personen) nur mit dem zu diesem Zeitpunkt von der dann gültigen Corona-Verordnung vorgeschriebenen Nachweis und mit Anmeldung bis 30.9. möglich: mail@ffgzstuttgart.de
Wo:
Werkstatthaus, Gerokstr. 7, 70188 Stuttgart
02.10., 20:00

Tanzabend mit 15-Minuten-Ruhm



Wechselbad der Musikgefühle für neugierige Partygäste: Unterstützt von Stuttgarter DJs stellen an diesem Abend Menschen, die noch nie aufgelegt haben, ihr erstes Live-Set vor. Das Ergebnis ist eine Wundertüte, die alle 15 Minuten mit einem neuen Live-Set aus einem unterschiedlichen Genre überrascht.

Hinter der Idee des 15-Minuten-Ruhm Workshops stecken Dilini Keethapongalan und Sven Tomschin vom Kulturkollektiv LSH#28, die schon immer unter professioneller Anleitung das Auflegen lernen wollten. Ihre ursprüngliche „Schnapsidee“ entwickelte sich zum Konzept weiter, erhielt eine städtische Förderung von „KIK Kultur im Club“ und so hatten am 28.12.2018 erstmals 15 Leute die Möglichkeit, mit der Hilfe von etablierten DJs einmal vor Publikum in der Rakete (THTR RMPE Stuttgart) aufzulegen.

Pandemiebedingt ist die Teilnahme nur mit dem Nachweis einer der drei G's (getestet, geimpft oder genesen) möglich. Die Veranstaltung endet um 22 Uhr.

Wer an diesem Abend im Werkstatthaus nicht nur als Partygast, sondern als DJ dabei sein möchte, hat bis Sonntag, den 5.September, die Möglichkeit, sich für den zweiteiligen 15-Minuten-Ruhm Workshop (11.9., 16-18 Uhr, Kulturkiosk & 2.10., 13-15 Uhr, Werkstatthaus) zu bewerben. Dafür DJ-Name und bevorzugtes Musikgenre an die folgende Emailadresse für weitere Infos schicken: tendertuesday@ffgzstuttgart.de
Wo:
Werkstatthaus, Gerokstr. 7, 70188 Stuttgart
03.10., 11:00

Kinder, Küche, Kuchen backen – Wieso bleibt die Hausarbeit meistens an uns Frauen hängen?



Workshop und Erfahrungsaustausch vom Aktionsbündnis 8. März

Lohn für Hausarbeit? Das forderte die Frauen*bewegung der 1970er Jahre, um Hausarbeit sichtbar zu machen und zu zeigen, dass der Großteil der Hausarbeit an den Frauen* hängen bleibt. Heute, 50 Jahre später, zeigen Statistiken, dass Frauen* in heterosexuellen Beziehungen immer noch deutlich mehr im Haushalt machen und sich stärker als ihre Partner für den Familienalltag verantwortlich fühlen.

In dem Workshop wollen wir uns über unsere eigenen Erfahrungen austauschen, einen Blick auf die Hausarbeitsdebatte der 1970er Jahre werfen und überlegen, wie wir endlich etwas daran ändern können. Für Essen, Trinken und eine Kinderbetreuung ist gesorgt.

Diese Veranstaltung richtet sich an Frauen und ist kostenlos. Pandemiebedingt ist die Teilnahme nur mit dem Nachweis einer der drei G's (getestet, geimpft oder genesen) möglich. Um eine Anmeldung wird gebeten: info@mueze-stuttgart.de, eine spontane Teilnahme ist aber auch möglich.
Wo:
MüZe Süd e.V. Gebrüder-Schmid-Weg 13, 70199 Stuttgart
03.10., 13:00

Queerfeministischer Stadtspaziergang



Ein Spaziergang auf den Spuren der queeren und/oder feministischen Geschichte Stuttgarts von gestern, heute und morgen

Diese von queerfem Stuttgart organisierte Veranstaltung richtet sich an Menschen aller Geschlechter und ist kostenlos. Pandemiebedingt ist die Teilnahme nur mit dem zu diesem Zeitpunkt von der dann gültigen Corona-Verordnung vorgeschriebenen Nachweis möglich.

Wo:
Lindenmuseum, Hegelpl. 1, 70174 Stuttgart
03.10., 13:45

Queerfeministischer Stadtspaziergang



Ein Spaziergang auf den Spuren der queeren und/oder feministischen Geschichte Stuttgarts von gestern, heute und morgen

Diese von queerfem Stuttgart organisierte Veranstaltung richtet sich an Menschen aller Geschlechter und ist kostenlos. Pandemiebedingt ist die Teilnahme nur mit dem zu diesem Zeitpunkt von der dann gültigen Corona-Verordnung vorgeschriebenen Nachweis möglich.

Wo:
Lindenmuseum, Hegelpl. 1, 70174 Stuttgart
04.10., 10:30

Mental Load – oder wer trägt die Sorge-Last in der Familie?



Elterngespräch

Die Coronapandemie hat einmal mehr gezeigt, wie die Sorgelast in der Familie auf den Schultern von Müttern und Vätern verteilt ist. Was ist Mental Load, worin besteht er und wie kann diese Last gleichmäßiger zwischen den Eltern verteilt werden? Gudrun Knapp, Pädagogin und Mitarbeiterin im städtischen Elternseminar, lädt zum Austausch, Gespräch und zu kreativen Lösungsideen ein.

Diese Veranstaltung richtet sich an Menschen aller Geschlechter und ist kostenlos. Pandemiebedingt ist die Teilnahme nur mit dem zu diesem Zeitpunkt von der dann gültigen Corona-Verordnung vorgeschriebenen Nachweis und mit Anmeldung bis 1.10. möglich: info@mueze-stuttgart.de
Wo:
MüZe Süd e.V. Gebrüder-Schmid-Weg 13, 70199 Stuttgart
04.10., 19:00

Nachtsam – mit Sicherheit besser feiern!



Vorstellung der Kampagne für Clubs in Stuttgart

Feiern soll Spaß machen und für alle entspannt und frei möglich sein. Viele Faktoren führen jedoch dazu, dass sich Menschen belästigt fühlen. Mit Schulungen und Plakaten sollen Clubs und Partys Haltung zeigen, um für Frauen* und andere Menschen sicherer zu werden. Der Abend informiert über den Start der Kampagne.

Diese vom FETZ organisierte Veranstaltung richtet sich an Menschen aller Geschlechter und ist kostenlos. Pandemiebedingt ist die Teilnahme nur mit dem zu diesem Zeitpunkt von der dann gültigen Corona-Verordnung vorgeschriebenen Nachweis möglich.
Wo:
FETZ Frauenberatungs- und Therapiezentrums Stuttgart e.V., Schloßstraße 110, 70176 Stuttgart
05.10., 15:00

Digital: RadioSCHAUen – Eine feministische Auseinandersetzung mit den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen zum Thema Gentechnik und Epigenetik



Radiosendung mit visueller Live-Übertragung

Teil I – 15.00- 17.00 Uhr

Im Rahmen des Festivals „We all came out of a Pussy“ des Feministischen Frauen*gesundheitszentrums Stuttgart e.V. und der Reihe „Radioschauen des Freien Radios Stuttgart wollen wir uns in einem zweiteiligen Gespräch mit der neuen TechnologieCRISP/Cas9 (die sogenannte Genschere) beschäftigen, die Auswirkungen auf unser aller Leben hat und haben wird.

2020 erhielten die beiden Molekularbiologinnen Emmanuelle Charpentier und Jennifer Doudna den Nobelpreis für Chemie für ihre bahnbrechende Entdeckung der Genschere CRISP/Cas9. Die Wissenschaftlerinnen entdeckten eine molekulargenetische Methode, mit der das Erbgut von pflanzlichen, tierischen aber auch menschlichen Zellen – im Vergleich zu älteren Methoden – leicht und gezielt verändert werden kann.

Wie jede technische Revolution, jeder Quantensprung an Wissen, ein gutes Werkzeug darstellen kann, so z.B. zur Entwicklung von Medikamenten und Impfstoffen gegen Erkrankungen wie ALS, Krebs oder HIV, beinhalten diese Möglichkeiten aber auch schwer abschätzbare Risiken. So könnten Erkrankungen ausgelöst werden und ein falscher Einsatz kann die Biodiversität und letztlich die Bedingungen für menschliches Leben auf diesem Planeten in Ge-fahr bringen. Durch die vielfältigen Versprechen, die seitens Biotech-Industrie gemacht werden, ist eine realistische Debatte über die Chancen und Risiken der Technologie oft erschwert.

In dieser Sendung geht es darum, den Hörer*innen und Teilnehmenden den aktuellen Stand der Wissenschaft näher zu bringen, um zu einer fundierten Debatte über die Möglichkeiten und Risiken beizutragen.

An dem Gespräch beteiligt sind:

Dr. Brigitte Schönberger, ehemalige Molekularbiologin mit Schwerpunkt Epigenetik, heute Forscherin in den Erziehungswissenschaften, stellt die Prinzipien der Technologie vor sowie deren möglichen Einsatz und deren ethische Aspekte.

Dr. Isabelle Bartram, Molekularbiologin, Mitarbeiterin vom Gen-ethischen Netzwerk e.V., einem Verein mit Sitz in Berlin, der sich kritisch mit gesellschaftlichen Auswirkungen von Gen-, Bio- und Reproduktionstechnologien beschäftigt.

Doris Braune, Heilpraktikerin, Schwerpunkt Frauenheilkunde

Moderatorin: Yolanda Braun, Diplombiologin, tätig in Bildung & Vermittlung

Teil II 17.00-18.00 Uhr: „Gentechnologie – Erfahrungen aus dem globalen Süden“

Seit 16 Jahren ist das FF*GZ Stuttgart in Verbindung mit dem indigenen Projekt OMIECH, einem Zusammenschluss traditioneller Heiler, Heilerinnen und Hebammen aus dem Hochland von Chiapas / Mexiko. Sie sind in der Vergangenheit und bis heute immer wieder damit konfrontiert worden, dass neue Erkenntnisse der Gentechnologie gegen sie eingesetzt wurden wie beispielsweise die Erfahrung von Biopiraterie oder auch, dass in ihrem Umfeld gentechnisch veränderter Mais angepflanzt wird ohne die Erlaubnis der indigenen Bevölkerung.

Wenn es die digitale Technik erlaubt, wird in der dritten Stunde eine direkte Verbindung zu Menschen des indigenen Projektes OMIECH hergestellt und ihre Stimme (ggf. auf Englisch) dazu zu hören sein.

Mitwirkende dieses Sendeteils:

Mitarbeiter*innen des Bereichs „Area de mujeres y parteras“ der Organisation OMIECH in San Cristobal de las Casas in Mexiko.

Zum Einlesen für Interessierte: https://www.facebook.com/areademujeresomiech/

Doris Braune, Heilpraktikerin, seit 22 Jahren in Verbindung mit OMIECH Im Studio unterstützt uns Armin Fischer, Stadtrat der Linken in Fellbach und verantwortlich für die Sendung „Die Fellbächerin“.

Diese Veranstaltung richtet sich an Menschen aller Geschlechter und ist kostenlos. Die Veranstaltung findet live im Foyer des FRS, on Air und im Videostream statt. Publikum erwünscht, Einlass ab 14.30 Uhr. Es gelten die aktuellen Corona-Regeln.
Wo:
Digital / Freies Radio für Stuttgart Stöckachstr. 16a (Eingang in der Heinrich-Baumann-Str.) 70190 Stuttgart
Weitere Infos:
06.10., 16:00

Feministischer-Festival-Feierabend



Zum Abschluss des einmonatigen Festivals laden die Mitfrauen zum gemütlichen Festivalausklang und Austausch ins FF*GZ und bei gutem Wetter in den schönen Hinterhof.

Diese Veranstaltung richtet sich an Menschen aller Geschlechter und ist kostenlos. Pandemiebedingt ist die Teilnahme nur mit dem zu diesem Zeitpunkt von der dann gültigen Corona-Verordnung vorgeschriebenen Nachweis und Anmeldung bis 5.10. möglich: mail@ffgzstuttgart.de
Wo:
Kernerstr. 31, 70182 Stuttgart